Am Ende des Januars
1963 bin ich als Kind meiner deutschen Mutter und meines spanischen Vaters,
ein Ibicenco, in Madrid auf die Welt gekommen.
Nach einigen Monaten
in Spanien reiste ich dann mit meiner Mutter nach Deutschland. Hier bin
ich dann aufgewachsen.
Meine Kindheit verbrachte
ich in Berlin, Werder und Düsseldorf.
Eine meiner Tanten war Kunsttischlerin.
So etwas wollte ich auch machen und
einen kreativen Beruf ausüben.
Anfang der 1970 Jahr machte
ich im Kinderhort von Henkel bei einem Malwettbewerb den 1. Preis für
das Plakat des Weihnachtsbazars.
Der Hauptgewinn war eine
Tafel Schokolade, überreicht von Gabriele Henkel.
In der weiteren Entwicklung,so
ab dem 13. Lebensjahr malte , zeichnete und skizzierte ich eine Menge
Bilder.
Mein Umfeld lobte mich und
ich machte weiter. In dieser Richtung wollte ich gerne etwas berufliches
machen.
Innengestaltung, Innendesign
usw. Ich verschlang die Magazine
wie "Schöner Wohnen
oder Wohn Ambiente, lass Fotomagazine.
Im ehemaligen Kinderzimmer
baute ich dann bereits kleine Dinge wie eine Heizungsverkleidung für
das Zimmer der Freundin oder ein Holzterrarium für den Nachbarn mit
Verglasung.
Als ich dann 1980 meine
Ausbildung anfing, wollte ich zunächst Möbelschreiner werden
um Industriedesign an der Fachhochschule in Düsseldorf studieren zu
können.
Leider kam es durch den
plötzlichen Tod meines Ausbilders anders.
Als ausgebildeter Industriekaufmann
hatte ich dann 1986 das kaufmännische Rüstzeug für meine
späteren beruflichen Ideen.
Zunächst arbeitete ich
in einer hochinteressanten Abteilung des Henkel Konzerns in Düsseldorf.
Fünf Jahre war ich in der Unternehmensleitung,
Planung und Controlling
tätig.
Es vergingen noch weitere
Jahre, bevor ich dann 1995 mein eigenes Projekt starten konnte. Ich
gründete ein Modelabel für Damenschuhe. Ich entwarf die Marke,
die Shopausstattung und die Schuhe zum Teil auch noch.
Durch das Internet und diverse
Fernsehsendungen wurde es eine Kultmarke. Die Firma habe ich dann 2020
entgültig aufgelösst. Von am Anfang 20 Schuhherstellern waren
zum Schluss nur noch zwei tätig. Das machte für mich und meine
weltweite Kundschaft keinen Sinn mehr.
In 1994 und 1995 hatte ich
einige Bilder mit Highheels gemalt. Mich hat immer die Beleuchtung, das
Spiel von Licht und Schatten interessiert. Und die verrücktesten Bildperspektiven.
Durch HR Giger inspiriert machte ich erste Versuche mit monochromen Zeichnungen.
Ich kaufte mir 1995 meine erste Airbrushpistole. Die Resultate waren
mir zu Aufwendig. Maskieren und Abkleben. Ich legte alles beiseite und
konzentrierte mich ab Anfang 1995 auf die Eröffnung meines Geschäftes.
Über 27 Jahre später
viel mir die alte Airbrushpistole 2020 wieder beim Aufräumen in die
Hände.
Nun, die Welt hatte sich
verändert. Wir lebten in einer Pandemie.
Da ich aber fast täglich
Ideen , Szenen und Skizzen erstelle, war die Airbrushtechnik jetzt prima
für mich.
Seit 2020 erstelle ich wieder
Bilder. Nun habe ich meinen Stil gefunden, der auf meiner Lebensreise basiert.
Ob ich Oberflächen gestalte oder Wände, spielt dabei keine Rolle.
Es ist einfach der Drang,
diese von HR Giger so genannten "Hirnfotos" auf Papier oder Malkarton zu
bringen.
Sein Tod 2014 hat mich berührt
und mir wiedermal vor Augen geführt, wie schnell alles vorbei sein
kann.
Deshalb ist mein Credo, Fang
nie an aufzuhören und hör nie auf anzufangen.
Danke für Dein Interesse
und Deine Zeit.